Aktuelles zur Coronakrise

Trotz Corona-Ausnahmezustand – Hilfebedürftigen Menschen weiterhin beistehen

Information der Arbeitsgemeinschaft der Münchner Wohlfahrtsverbände

Uns ist wichtig, sowohl die von uns betreuten Menschen als auch unsere Mitarbeitenden so gut wie möglich zu schützen. Die meisten sozialen Einrichtungen sind, nach Rücksprache mit den Behörden, deshalb derzeit geschlossen. Viele Menschen benötigen aber dennoch Unterstützung und Betreuung oder kommen mit der fehlenden Tagesstruktur und der Einsamkeit schwer klar.

Einige soziale Einrichtungen der freien Träger sind deshalb, trotz Corona-Virus, nach wie vor für Menschen in Not da und bieten einen Notbetrieb unter Beachtung der Infektionsschutzmaßnahmen an. Zu diesen Einrichtungen gehören u. a. die Bahnhofsmission sowie die Angebote für obdachlose Menschen wie Otto & Rosi, die Teestube KOMM, Schiller 25 und Karla-Café und D3. Hier finden Sie die Adressen der Einrichtungen.

Zudem bieten viele soziale Einrichtungen und Beratungsstellen wie Alten – und Servicezentren (ASZ), Familienzentren, Beratungsstellen für Migrantinnen und Migranten oder das Lighthouse Welcome Center telefonische Beratung an.

Gerade die Situation in den stationären Einrichtungen, wie der Altenhilfe und Jugendhilfe, sei besonders sensibel; deshalb sei es wichtig, dass vor allem die systemrelevanten Berufsgruppen auch weiterhin vollen Einsatz leisten können, so Betz. „Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeitenden, die in den Einrichtungen unter besonderen Belastungen im Einsatz sind. Danke, dass Ihr da seid“.

Andrea Betz, Sprecherin der freien Wohlfahrt ist zudem begeistert von der bürgerschaftlichen Solidarität in der Stadt: „Inzwischen haben sich viele kleine nachbarschaftliche Hilfesysteme aufgebaut; das ist ein wunderbares Zeichen unseres starken Zusammenhalts.“

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