Seenotrettung nicht kriminalisieren

Seenotrettung

Der Sozialausschuss der Landeshauptstadt München hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, der Koalition „Seebrücke – Städte sicherer Häfen“ beizutreten. Die Mitglieder der Koalition haben ihre Bereitschaft erklärt, in Seenot geratene Menschen aufzunehmen.

Auch wenn die kommunalen Handlungsspielräume sehr eng begrenzt sind, ist es kaum zu ertragen, dass Menschen im Mittelmeer ihr Leben riskieren und viele dabei ihr Leben verlieren. Die Seenotrettung ist ein humanitäres Gebot oberster Ordnung und darf keinesfalls kriminalisiert werden.

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München möchte nicht nur die Seenotrettung unterstützen, sondern auch die Länder an den europäischen Außengrenzen, die Gerettete aufnehmen.

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege München bittet darum um Spenden für die Seenotrettung (z. B. Sea-Watch e.V.*,
IBAN DE 77 1002 0500 0002 0222 88 bei der Bank für Sozialwirtschaft).

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege hat sich bereit erklärt zu prüfen, wie Geflüchteten vor Ort an den Küsten Italiens, Griechenlands oder auch auf dem Festland (wie z.B. dem Balkan) Solidarität und Unterstützung zuteil werden kann.

 * https://sea-watch.org

 

Günther Bauer

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