Wohlfahrtsverbände begrüßen Münchner Koalitionsvertrag 2026–2032

Pressemitteilung

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände in München (ARGE freie München) unter Federführung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands begrüßt den Münchner Koalitionsvertrag „Aufbruch und Erneuerung – Zusammenhalt und Verlässlichkeit – Für München. Koalitionsvereinbarung für die Stadtratsperiode 2026–2032“.
Die ARGE freie München bedankt sich beim Oberbürgermeister sowie bei den Koalitionsparteien für dieses zukunftsweisende Werk.
Gemeinsam mit den verantwortlichen Kommunalpolitiker*innen sehen die Wohlfahrtsverbände München an einem Wendepunkt, an dem besonnenes politisches Handeln entscheidend ist.
Besonders positiv bewerten die Verbände daher die Vorhaben im Bereich Soziales. „Auch in Zeiten eines angespannten Kommunalhaushalts muss München sozial und solidarisch bleiben“, betont Karin Majewski, Federführung der ARGE freie München und Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Die Wohlfahrtsverbände begrüßen, dass München seiner sozialpolitischen Linie treu bleibt und auch künftig eine Politik verfolgt, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Sie zeigen sich zuversichtlich, weiterhin Menschen in schwierigen Lebenslagen wirksam unterstützen zu können. Besonders wichtig bleibt dabei die Unterstützung von armutsgefährdeten Menschen.

Der Koalitionsvertrag setzt klare Schwerpunkte: die Förderung von Kindern und Jugendlichen, die Berücksichtigung der Bedarfe von Senior*innen sowie die Unterstützung von Menschen in besonders herausfordernden Lebenssituationen. Damit wird die Grundlage für eine weiterhin starke soziale Infrastruktur in München gelegt.
Karin Majewski ergänzt: „Besonders freuen wir uns, dass der wichtige Zukunftssicherungsprozess, den wir Wohlfahrtsverbände gemeinsam mit dem Sozialreferat gestalten, durch den Koalitionsvertrag gestärkt wird. Dies lässt auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit zum Wohle der Münchner Bürgerinnen und Bürger hoffen.“
Auch in weiteren Bereichen zeichnen sich positive Entwicklungen ab. So soll das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) verstetigt werden. Zudem wird in Aussicht gestellt, dass die Kita-Gebühren auch in finanziell herausfordernden Zeiten bezahlbar bleiben.
Die Freie Wohlfahrtspflege begrüßt sehr das Vorhaben von Verwaltungsvereinfachung nach der Devise „Weniger Bürokratie – mehr Vertrauen“. Dies ist seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen der Bürger*innen und der Träger und sollte baldmöglichst angegangen werden.
Im Einklang mit den Werten der Wohlfahrtspflege bekennt sich München zur konsequenten Fortsetzung der Gleichstellungspolitik, zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie zu einer starken Unterstützung der Queer-Community.
Abschließend erklärt die ARGE freie München: „Nun gilt es, die vereinbarten Maßnahmen bis 2032 umzusetzen. Die ARGE freie München steht als verlässlicher Partner in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung bereit.“

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Kontakt

Arge Freie München
Federführung: Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirk Oberbayern

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